Termine
Kinder, Könige und die Sache mit der Mitbestimmung
++ Fällt aus ++ In diesem Werkstattkurs erkunden Sie als pädagogische Fachkraft, wie kulturelle Ausdrucksformen und demokratisches Lernen im Kita- bzw. Grundschul-/ Ganztagsalltag Hand in Hand gehen können. Mit der Inszenierung des Puppentheaterstücks »Kinder, Könige und die runde bunte Welt« setzen Sie praxisnahe kindgerechte Methoden um. Beim Bau von Figuren, der Entwicklung von Dialogen und Theaterspielen sowie bei der Komposition von Liedern und Bildern machen Sie Demokratie für Kinder lebendig und verständlich. Weitere Infos
Remscheid
Klassismus: Eine Einführung
Im Rahmen des Workshops werden klassistische Strukturen und Verhaltensweisen näher beleuchtet. Klassismus spielt beispielsweise eine Rolle, wenn der Bildungsabschluss und die Vorbildung über den Zugang zu einer angesehenen Position in einem Unternehmen entscheidet. Und wenn es wichtig ist, die »richtigen« sozialen Codes zu kennen, um sich selbstbewusst in einer Organisation bewegen zu können. Weitere Infos
online
Internationale Wochen gegen Rassismus Altona
Mit Diskussionen, Filmen, Workshops, Theater und Lesungen setzen Initiativen, Vereine und Kultureinrichtungen aus Altona und St. Pauli (u.a. B*Treff, GWA St. Pauli, Bürgerhaus Bornheide, Lichtwark-Forum Lurup, Bücherhalle Altona und HausDrei) gemeinsam ein Zeichen für Solidarität und Vielfalt. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Erinnerung und die Frage, wie ein solidarisches Zusammenleben in einer divers geprägten Stadtgesellschaft gestärkt werden kann. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei bzw. gegen Spende zugänglich. Weitere Infos
Altona
Angriffen auf die Gemeinnützigkeit und Unterwanderung vorbeugen: Möglichkeiten der satzungsrechtlichen Absicherung.
In den vergangenen Monaten und Jahren gibt es vermehrt Angriffe auf die Gemeinnützigkeit von Vereinen, dies wird als politisches Instrument gegen Vereine genutzt. Auch das Thema Unterwanderung von Vereinen gewinnt zunehmend an Relevanz. Um sich zu schützen, gilt es, die Satzung insbesondere hinsichtlich folgender drei Punkte zu überprüfen: Passt der Satzungszweck zur Tätigkeit? Sind die Werte des Vereins definiert? Ist definiert, wer Mitglied werden kann, gibt es dazu Sicherheitsschranken, und ist festgehalten, dass, wann und wie Mitglieder ausgeschlossen werden können? In dieser Veranstaltung der LAG Kinder- und Jugendkultur e.V. in Kooperation mit STADTKULTUR HAMBURG e.V. führt Prof. Küstermann aus, welche Punkte bei den entsprechenden Regelungen und Formulierungen berücksichtigt werden müssen, und gibt konkrete Hilfestellungen. Die Teilnehmenden sind dazu aufgefordert, die eigene Satzung mitzubringen, sodass unmittelbar unterschiedliche Formulierungen und Gestaltungen miteinander verglichen und Verbesserungshinweise gegeben werden können. Referent: Prof. Dr. Burkhard Küstermann (Professor für Rechtswissenschaften, Hochschule Bielefeld) Zur Anmeldung
online (Zoom)
Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit
Es zeigen sich verstärkt antisemitische und israelfeindliche Einstellungen in Deutschland. Dabei spielen negative Zuschreibungen, Verschwörungsmythen und Hetze gegen Jüdinnen*Juden eine große Rolle. Fachkräfte in Jugend- und Bildungsarbeit begegnen zunehmend abwertenden oder aggressiven Äußerungen und sind oft unsicher, wie sie angemessen reagieren können. Das Diskursprojekt „Sichtbar Handeln!“ richtet sich an diese Fachkräfte und kombiniert Wissenserwerb, Selbstreflexion und Perspektivwechsel in drei Modulen: einer Seminarwoche in Deutschland, einer Begegnungsreise nach Israel und einem Transfer-Seminar in die Praxis. Weitere Infos
Hannover, Israel, Berlin
NSU, rechte Gewalt und die Gefährdung der Demokratie – Wie erinnern, wie handeln? Eine rassismuskritische Fortbildung
Der Workshop lädt Lehrkräfte und Bildungsakteur*innen dazu ein, sich intensiv mit der Geschichte und den Folgen des sogenannten NSU-Komplexes auseinanderzusetzen und dabei eigene Handlungsspielräume in Schule und Bildungsarbeit zu entdecken. In dieser rassismuskritischen Fortbildung wird Hintergrundwissen zum NSU und zum institutionellen Versagen vermittelt, Kontinuitäten rechter Gewalt werden aufgezeigt und Ansätze für erinnerungskulturelle sowie demokratiestärkende Bildungsarbeit vorgestellt. Dabei wird die Perspektive der Betroffenen einbezogen und die Teilnehmenden werden darin unterstützt, eigene Projekte zu entwickeln. Weitere Infos
Altonaer Museum
Gemeinschaftsfonds »Demokratie stärken«
Wie widerstandsfähig ist unsere Demokratie? Und wie können Verständigung und Kompromiss in einer sich polarisierenden Gesellschaft gelingen? Koordiniert von der BürgerStiftung Hamburg fördert der Gemeinschaftsfonds »Demokratie stärken« Vereine, Initiativen und kleine Organisationen, die der Spaltung entgegenwirken. Die Förderfristen sind in drei Phasen gegliedert. In Phase 1 waren Projekte in ausgewählten Stadtteilen im Hamburger Osten und Südwesten gefragt, die Demokratie erklären und Werte wie Solidarität, Respekt und Gewaltfreiheit vermitteln (Antrgagsfrist war der 31.12.2025). Für die aktuelle Phase 2 sollen die Projekte Zielgruppen ansprechen, die von antidemokratischer Propaganda besonders in den Blick genommen werden: junge Menschen, die noch dabei sind, sich grundlegend in der politischen Landschaft zu orientieren, junge Männer, die sich als Modernisierungsverlierer erleben, sowie Teile einiger migrantisch geprägter Milieus mit Bezug zu autoritär regierten Herkunftsländern. (Antragsfrist 31.03.2026).
In Phase 3 soll Medienkompetenz und die digitale Sichtbarkeit der prodemokratischen Zivilgesellschaft gestärkt werden (Antragsfrist 30.06.2026). Weitere Infos
Plakatwettbewerb »Gefühle zeigen!«
Die Bildungsstätte Anne Frank ruft mit dem Plakatwettbewerb »Gefühle zeigen!« junge Menschen dazu auf, sich künstlerisch mit ihren Emotionen auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt stehen persönliche Gefühle wie Angst, Wut, Hoffnung, Mut oder Freundschaft, die vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Krisen sichtbar gemacht werden sollen. Eingereicht werden können gestaltete Plakate in Form von Malerei, Zeichnung, Collage oder digitaler Illustration. Der Wettbewerb ist mit verschiedenen Preisen dotiert. Weitere Infos
Demokratiebildung – aber ästhetisch!?
Die diesjährige kubi-online Tagung möchte, ausgehend von den Ergebnissen des BMBFSFJ-geförderten Projektes »KuBiDemo – Kulturelle Bildung als Praxis der Demokratiebildung«, die Schnittstellen, aber auch Grenzen zur politischen Bildung ausloten.
Kulturelle Bildung hat das Potenzial, demokratiebildende Erfahrungen und Prozesse zu unterstützen. Unter welchen Bedingungen, mit welchen Konzepten und welchen Methoden finden demokratiefördernde, ästhetische Praktiken statt? Durch welche Haltung der bildenden Akteure werden sie ermöglicht und unterstützt? Wie unterscheiden sich Sparten und Settings in ihrem demokratiefördernden Potenzial?
Diese Fragen sowie verschiedene Verständnisse »kultureller Demokratiebildung« sollen diskutiert und beleuchtet werden.
Die Tagung richtet sich damit an politische und kulturelle Bildner*innen in Forschung und Praxis. Weitere Infos
Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel
EduGames & Demokratie – partizipative Methoden in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Wie funktionieren Spiel und Demokratiebildung zusammen? In dieser kurzen Online-Fortbildung der LAG Kinder-und Jugendkultur e.V. stellt Frauke Rubarth (Theaterpädagogin & Projektentwicklerin) praxisnahe EduGames vor. Die Teilnehmenden testen Mini-Methoden live und schauen auf Kriterien für Mitgestaltung in Bildungssettings mit Kindern und Jugendlichen. Die Fortbildung wird Spielprinzipien für Beteiligung vorstellen (Transparenz, Wahlmöglichkeiten, Rollen & Regeln, Feedback/Reflexion), Kurzpitches zu einigen EduGames abgeben und den Transfer vom Spiel ins Klassenzimmer vermitteln. Referentin: Frauke Rubarth. Zur Anmeldung
online (auf Zoom)
NSU, rechte Gewalt und die Gefährdung der Demokratie – Wie erinnern, wie handeln? Eine rassismuskritische Fortbildung
Der Workshop lädt Lehrkräfte und Bildungsakteur*innen dazu ein, sich intensiv mit der Geschichte und den Folgen des sogenannten NSU-Komplexes auseinanderzusetzen und dabei eigene Handlungsspielräume in Schule und Bildungsarbeit zu entdecken. In dieser rassismuskritischen Fortbildung wird Hintergrundwissen zum NSU und zum institutionellen Versagen vermittelt, Kontinuitäten rechter Gewalt werden aufgezeigt und Ansätze für erinnerungskulturelle sowie demokratiestärkende Bildungsarbeit vorgestellt. Dabei wird die Perspektive der Betroffenen einbezogen und die Teilnehmenden werden darin unterstützt, eigene Projekte zu entwickeln. Weitere Infos
Altonaer Museum
