Jugendkulturgipfel
Auf, auf zum Jugendkulturgipfel 2026!
Der Jugendkulturgipfel steht wieder an und wir haben ein buntes Programm für euch ausgebrütet!
Mit unseren vielfältigen Workshops, Bühnenauftritten und Tummelecken wollen wir als jugendliche Planungsgruppe unter dem Motto »Ich im Wir« ca. 300 Schüler*innen Möglichkeiten zur kreativen Selbsterkundung und Selbstentfaltung geben und ihnen dabei helfen, sich in der Gesellschaft zu verorten.
Wir wollen uns gemeinsam fragen: Worüber definiere ich mich? Wann fühle ich mich zugehörig? Wie kann ich mich ausdrücken?
Alle Schüler*innen ab der 7. Klasse sind am 24. November herzlich eingeladen. Erwachsene haben nur Zugang als Begleitpersonen von Jugendgruppen!
Dienstag, 24. November 2026, 9:00 – 14:00 Uhr
Katholische Akademie, Herrengraben 4, 20459 Hamburg

Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist zwingend erforderlich! Die Anmeldung startet am 15. September, Anmeldeschluss ist spätestens der 15. November. Den Link zum Anmeldeformular findet ihr dann an dieser Stelle.
ab 08:30 Uhr | Ankommen
09:00 – 09:40 Uhr | Auftakt im Auditorium
Begrüßung, Vorstellung des Programms, Interview mit dem Jugendteam
und künstlerische Performance von Schüler*innen (Genaueres folgt in Kürze)
Paralleles Programm:
10:00 – 11:00 Uhr | Workshops, Talks und Mitmach-Formate in verschiedenen Räumen
Für Details auf die Bilder klicken
10:00 - 10:30 Uhr | Theaterstück (Hörsaal)
»Wegsehen ist keine Option«, Schüler*innen des Gymnasiums Rahlstedt, Yasemin Cec, Michael Reffi und Tuğçe Albayrak e.V.
Ein Schlag.
Ein Wort davor.
Eine Entscheidung.
Ein Moment, der nicht zurückgespult werden kann.
Wer trägt die Schuld?
Wer hat falsch gehandelt?
Die, die zugeschlagen haben?
Die, die provoziert haben?
Oder die, die weggesehen haben?
Aber vielleicht ist das nicht die wichtigste Frage.
Die wichtigste ist:
Was hättest du gemacht?
Was passiert, wenn niemand eingreift?
Ausgehend vom Schicksal der jungen Studentin Tuğçe Albayrak setzt sich das Theaterstück mit der Frage auseinander, was Zivilcourage eigentlich bedeutet und wo sie beginnt. Die Schüler*innen bewegen sich zwischen persönlichen Geschichten, gesellschaftlichen Fragen und der eigenen Lebenswelt. Das Stück erzählt von Zweifel und Mut, von Angst und Hoffnung, von Verantwortung, Empathie und Zusammenhalt. Es gibt keine einfachen Antworten und keine perfekten Held*innen. Stattdessen stellt es die Zuschauer*innen immer wieder vor die Frage, wie sie selbst handeln würden, wenn es darauf ankommt. Musik, Schauspiel, Tanz und visuelle Elemente verbinden sich zu einer intensiven Inszenierung, die ein gesellschaftlich relevantes Thema unmittelbar und nahbar auf die Bühne bringt.
„Wegsehen ist keine Option!“ – Ein Theaterstück, das bewegt. Und eine Frage stellt, die bleibt.
10:30 - 11:00 Uhr | Lesung (Hörsaal)
»Füreinander haften - Hier ist der Beginn und das Ende ist dort«, Jean-Philippe Kindler
Jean-Philippe Kindler hat mit seinem Debütroman "Hier ist der Beginn und das Ende ist dort" einen Text verfasst, in dem es um die Frage geht, wie wir die Welt verändern könnten, wenn wir im privaten, wie politischen Sinne für gegenseitige Haftung eintreten würden. Brauchen wir wirklich mehr Selbstwirksamkeit? Oder ist das Gebot der Stunde vielleicht eher Gruppenwirksamkeit?
Im Foyer wird es ein vielfältiges Angebot verschiedener Mitmachmöglichkeiten geben. Hinterlasst ein Statement in der Schulklokabine, findet heraus, welches Kreatier ihr seid, schaut auch die Modeausstellung an, klebt Sticker und malt Silhouetten aus! Weitere Infos folgen in Kürze!
10:00 - 11:00 Uhr | Workshop (Panoramaraum 1)
»Selbstproträts zeichnen«, Nanhee Kim
In diesem Workshop zeichnen wir ein Selbstporträt mit Bleistift und Buntstiften. Der Fokus liegt nicht auf anatomischer Genauigkeit, sondern auf dem bewussten Einsatz von Licht, Schatten und Kontrasten, um einen individuellen und ausdrucksstarken Eindruck zu schaffen. Der Workshop lädt dazu ein, die eigene Wahrnehmung spielerisch zu erforschen und verschiedene zeichnerische Möglichkeiten auszuprobieren.
10:00 - 11:00 Uhr | Workshop (Seminarraum 2)
»HipHop«, Salut Deluxe e.V.
Mehr Infos folgen in Kürze!
10:00 - 11:00 Uhr | Workshop (Seminarraum 1)
»Ich in meinen eigenen Händen - Ein interaktiver Workshop zur Stärkung von Identität, Selbstbestimmung und eigenen Grenzen«, Kadir Özdemir und Rahşan Weilert, Prisma Queer Migrants e.V.
Fragen nach der eigenen Identität, Selbstbestimmung, eigenen Grenzen und Vielfalt sind besonders in der Phase des Erwachsenwerden präsent. In einem geschützten Rahmen werden die Teilnehmenden dazu eingeladen, sich mit den verschiedenen Dimensionen ihrer Identität auseinanderzusetzen – darunter kulturelle Zugehörigkeit, Geschlecht, sexuelle Orientierung, persönliche Interessen und familiäre Prägungen. Ziel ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Identität kein starres Konzept ist, sondern lebendig, facettenreich und mitunter widersprüchlich sein kann. Der Workshop fördert das Verständnis für Vielfalt und schafft einen Raum, in dem diese sichtbar und wertgeschätzt wird.
10:00 - 11:00 Uhr | Medienworkshop (Seminarraum 1)
Mehr Infos folgen in Kürze!
Das Zentrum Kulturelle Bildung und Vermittlung bietet ein Parallelprogramm für Lehrkräfte und weitere erwachsene Begleitpersonen an, damit diese sich nicht doch heimlich unter die Jugendlichen mischen. Mehr Infos folgen in Kürze!
11:00 – 11:30 Uhr | Pause
11:30 – 12:15 Uhr | Bühnenprogramm im Auditorium
Modenschau und Poetry Slam (Details folgen)
Paralleles Programm
12:30 – 13:30 Uhr | Zweite Runde Workshops und Talks in verschiedenen Räumen
Für Details auf die Bilder klicken
12:30 - 13:00 Uhr | Gespräch (Hörsaal)
»Jugend macht: Von der Idee bis zur Veranstaltung«, Jugendliche vom Jugendkulturgipfel und vom Tusch Szenenwechsel
In einem moderierten Gespräch unterhalten sich die Jugendlichen über das Umsetzen eigener Projekte. Was hat sie motiviert? wie gut klappt es? Was haben sie gelernt? Und ganz wichtig: Würden sie es wieder tun?
13:00 - 13:30 Uhr | Gespräch (Hörsaal)
»Fanfiction, was wäre wenn?«, Denise Labahn
Fanfictions schaffen Räume, in denen wir uns ausprobieren, in denen wir uns (wieder-)finden oder in denen wir Utopien erschaffen können. Fanfictions können Safer Space und politisches Statement sein. Und sie können uns zeigen, was möglich sein könnte. Die Frage ›Was wäre, wenn…?‹ kann dabei eine Leitfrage sein und zum Träumen, zum Entdecken und Fantasieren anregen. Lasst uns bei diesem Talk gemeinsam darüber sprechen, was möglich ist, wenn wir uns fragen "Was wäre, wenn...?"
12:00 - 13:00 Uhr | Worksop (Seminarraum 1)
Mehr Infos folgen in Kürze!
12:00 - 13:00 Uhr | Worksop (Panoramaraum 1)
»Zine; DIY, selbstpupliziert - eine Form des Widerstands«, Natyada Tawonsri
Zine kommt vom Wort Magazin, hat aber nichts mit hochglanz Magazinen und großen Magazinhäusern zu tun. Zines sind klein-formatige selbst-publizierte Drucke, die sehr frei in der Gestaltung sind und keinen Regeln folgen. Im Zeitalter der Digitalisierung und AI slop; bietet das Zine-Machen einen analogen Widerstand und entschläunigt die Verhältnisse von Konsum, sowie das Verbreiten von Werte oder kritische Haltung gegen verankerte soziale Mehrheitsnormen. Im Zuge eines Überwachuntsstaat ist das Vermitteln und Teilen von Wissen über ein Zine schwerer zurückzuverfolgen oder zu kontrollieren. Zines leben vom Ungefiltertsein; sich frei ausdrücken zu können und dass ALLE egal wer ein Zine gestalten können ohne um Erlaubnis zu kriegen oder irgendwelchen Ansprüchen zu genügen.
Im Foyer wird es ein vielfältiges Angebot verschiedener Mitmachmöglichkeiten geben. Hinterlasst ein Statement in der Schulklokabine, findet heraus, welches Kreatier ihr seid, schaut auch die Modeausstellung an, klebt Sticker und malt Silhouetten aus! Weitere Infos folgen in Kürze!
12:00 - 13:00 Uhr | Worksop (Panoramaraum 2)
»Schauspielen!«, Veronique Coubard
In einem 60 minütigen Workshop werde ich mit den Jugendlichen spielerisch an ihrer Körper, - und Stimmwahrnehmung arbeiten und sie in eine körperliche Präsenz mit sich selbst und mit Anderen bringen. Mein Hauptfokus liegt dabei auf Bewegung und musikalischem Ausdruck.
12:00 - 13:00 Uhr | Musikworksop (Seminarraum 2)
Mehr Infos folgen in Kürze!
Das Zentrum Kulturelle Bildung und Vermittlung bietet ein Parallelprogramm für Lehrkräfte und weitere erwachsene Begleitpersonen an, damit diese sich nicht doch heimlich unter die Jugendlichen mischen. Mehr Infos folgen in Kürze!
13:30 – 14:00 Uhr | Gemeinsamer Abschluss
Auftritt, Fotoshow und die Ergebnisse aus Umfragen und Workshops

Helen
Team Öffentlichkeitsarbeit

Lea
Team Öffentlichkeitsarbeit

Paula
Team Programm

Matilda
Team Programm


Lennard
Team Öffentlichkeitsarbeit

Valerie
Team Programm

Vorbereitung und Begleitung
Sophie Künstler – Projektleitung,
Begleitung des Teams Produktion
Dörte Nimz –
Geschäftsführung
und Konzeption,
Begleitung des Teams Programm
Pessi Schmitt –
Projektmitarbeit,
Begleitung des Teams Öffentlichkeitsarbeit
Jens Linke –
Pädagogische
Begleitung
Ilka Busche –
Finanzen
Ort und Barrierefreiheit
Ort: Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg
- S 1 oder S 3 Stadthausbrücke, Ausgang Michaelisstrasse. Der Ausgang liegt unmittelbar neben dem Gebäude, in dem sich die Akademie befindet.
- U 3 Rödingsmarkt (Weg von ca. 5 Min.)
- Bus Michaeliskirche (Weg von ca. 5 Min.)
Barrierefreiheit
Bitte teilt uns bei der Anmeldung euren Bedarf zur Barrierefreiheit mit, damit wir ihn besser berücksichtigen können.
- Rollstuhlzugänglich inkl. öffentlichem Parkplatz und Toiletten (ohne Lift, mit Türautomatik) - der Workshop für Lehrkräfte ist nicht barrierefrei direkt vom Foyer und Saal zu erreichen, sondern nur von außen
- Assistent*innen bitte wegen Platzkapazität und Catering im Formular mit anmelden
- Induktionsschleife
- Zum Teil mit Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache (Achtung beim Parallelprogramm nur je ein Angebot nach Absprache) - bitte rechtzeitig anmelden!
